Nach langwierigen Recherchen im Internet und Reisebüro, konnte uns eine Reise nach Namibia am meisten begeistern. Nun mußten wir uns noch entscheiden ob wir die Reise selbst planen oder ob wir an einer Kleingruppenreise teilnehmen. Da es doch sehr Aufwendig ist so eine Reise selbst zu planen, haben wir uns schlußendlich für eine geführte deutschsprachig Tour entschieden.

In 6 Wochen geht es los.
Jetzt beginnt erst die richtige Arbeit.
Was nehme ich mit. Koffer oder Rucksack?

So nun geht die Reise vom Frankfurter Flughafen los und ich stehe hier, mit dem größten Rucksack, den ich finden konnte. Mein Mann hatte sich geweigert, ständig meinen schweren Koffer durch die Gegend zu schleppen. Vor lauter Aufregung konnte ich auf dem langen Flug so gut wie nicht schlafen und dann gibt es auch immer so viele Filme, die man unbedingt ansehen muss. Nach unserem 10-stündigen Flug, kommen wir nun in Windhoek, der Hauptstadt von Namibia an. Nach der Gepäckausgabe wartet schon ein recht schlacksiges Männchen auf uns, dass hüpfend ein Schild mit dem Namen unserer Rundreise hoch hält. Das hüpfende Männchen stellte sich als unser Reiseführer Jay-Jay heraus. Wir warteten noch auf unsere anderen Mitreisenden und dann ging es erst einmal zum Frühstücken.

Gern fasse ich für euch unsere Höhepunkte unserer Reise zusammen. Hier lesen Sie alternativ den ausführlichen Reiseverlauf des Reiseveranstalters.

Unsere Reise

Als erstes machten wir eine kleine Tour durch Windhoek und Jay-Jay zeigte uns die bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Tintenpalast. Man spürt noch immer den starken Einfluss der deutschen Architektur in dieser Stadt. Fühlt sich fast wie zu Hause an. Nach der Tour fahren wir zum Londiningi Gästehaus, wo wir die Nacht verbringen werden. Ein wirklich sehr schnuckeliges Gästehaus mit landestypischen Zimmern. Später besuchten wir noch ein Frauenhaus in der Nähe und ließen unseren ersten Abend mit gutem Essen und lanestypischer Unterhaltung ausklingen.

Am zweiten Tag ging es mit der ganzen Gruppe in den Namib-Naukluft-Park. Der ganze Nationalpark ist ein Naturschauspiel von Bergen, Wüste und Canyons und gibt viel Material für schöne Urlaubsfotos her. Die nächsten 2 Nächte verbringen wir hier auf einer Farm, die sich Namib Desert Lodge nennt.

Bild vom Namib-Naukluft-Park
Namib-Naukluft-Park     Bild: Lutz Fischer / pixelio.de

 

Am fünften Tag fahren wir weiter zur Walvis Bay. Die Kolonialstadt ist für das älteste Vogelnaturschutzgebiet bekannt. Hier kommen nicht nur Vogelliebhaber auf die kosten. Ich fand es toll, einmal Flamingos und Pelikane in der freien Wildbahn zu sehen. Die Tiere kenne ich sonst nur aus dem Zoo.

 

Bild vom Walvis Bay
Walvis Bay     Bild: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Das Programm für die nächsten zwei Tage erstreckt sich über das Erongogebirge und zur Glukspport Farm und der treue Jay-Jay immer an unserer Seite und versucht alle unsere Fragen zu beantworten.

Dann kommen wir zu meinen Highlights der ganzen Reise. Den achten und neunten Tag verbringen wir nur auf Pirschfahrt im Ethosha Nationalpark und können einmal mit den Wildtieren so richtig auf Tuchfühlung gehen, ohne dass ein Zaun oder eine Sicherheitsscheibe dazwischen ist.

Am zehnten Tag besuchen wir die San, eine von den einheimischen Stämmen in Namibia, in einem nachgebauten Dorf. Es ist sehr interessant einmal Einblick in die Kultur und Lebenswese dieser Menschen zu bekommen. So zu leben, könnten wir Europäer uns gar nicht mehr vorstellen.

Die nächsten Tage geht es langsam wieder Richtung Windhoek mit einem kleinen Abstecher in die Onjala Lodge, wo ich mich noch ein letztes mal mit den schönen Wildtieren und der Schönheit der Natur beschäftigen kann, bevor es am nächsten Tag wieder in die Hauptstadt geht und schließlich wieder nach Hause.

Unsere Namibia Rundreise – ein tolles Erlebnis
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