Die Anreise nach Sizilien ist über die Hauptstadt der Insel Palermo oder auch über andere Städte möglich. Ich persönlich empfehle, wenn es möglich ist, die Anreise über Catania, weil sie näher an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Siziliens liegt. Nach Catania können Sie auch mit dem Flugzeug anreisen. Einen Mietwagen empfehle ich unbedingt und es sollte auch kein Problem sein einen günstigen Wagen zu bekommen, wenn man nicht gerade in der Hochsaison anreist. Was ich aber erwähnen möchte, dass man einen eher kleinen Wagen anmieten sollte, da die Straßen auf Sizilien teilweise sehr eng sind.

Bild von einem alten römischen Theater in Catania

Wenn Sie sich für eine Reise mit einem Mietwagen entschieden haben und sich viel von Sizilien ansehen möchten, ist es sinnvoll zwei oder mehr verschiedene Hotels für jeweils ein paar Tage zu buchen. So können Sie Regionen besichtigen ohne zu weitem Rückweg ins Hotel. Sollten Sie keine Kreditkarte für die Reservierung besitzen, ist das kein Problem. Es gibt Hotelsuchmaschinen, wo sie ihr Hotel ohne Kreditkarte buchen können.

Was sollte man auf Sizilien gesehen haben

Was alleine auf Sizilien zu sehen ist, ist eine Reise wert: Amphitheater auf einem Berg mit atemberaubendem Blick auf Ätna (der Vulkan zählt vier Hauptkrater) und Meer in Taormina, Städte mit uralter Geschichte und schönem Stadtbild wie Syrakus, die Straße der Tempel in Agrigent und vieles mehr. Oder man unternimmt einen Trip zu den warmen Quellen auf den Vulkaninseln im Norden von Sizilien. Die Vielfalt ist praktisch grenzenlos.

Der Ätna – der höchste aktive Vulkan Europas

Der Ätna ist wohl einer der Hauptanziehungspunkte und daher auch allgegenwärtig in Sizilien. Er prägt die ganze Insel, insbesondere aber die Region um Catania. Es ist daher verständlich, dass die Italiener ihn auch touristisch vermarkten. Ein besonderes Erlebnis ist ein geführter Aufstieg hinauf an die Ränder der Hauptkrater.

Das Bild zeigt eine karge Landschaft rund um den Vulkan Ätna

Ich rate auch für den Besuch zum Ätna einen geeigneten Bergführer auszuwählen, um auch ausgefallene Stellen beim Hauptkrater zu sehen. Es macht einen großen Unterschied, ob man mit ortskundigen Führern zum Ätna geht oder alleine. Denn die Bergführer sind es, die den Besuchern die vielen interessanten (Insider) Informationen zum Beispiel über die Ausbrüche der letzten Jahre erzählen. Sie sind es auch, die einem die interessanten Stellen zeigen, wo ein Tourist sonst überhaupt nicht hinkommt. Erwähnenswert etwa wäre die Abbruchkante des Lavaausflusses von 2008, wo man als Fremder nur sehr schwer hinkommt.

Durch einen Bergführer wurde ich etwa zu einer Stelle gebracht, wo ich einen tollen Blick weit über das Valle del Bove, den Rest eines Urkraters des Ätna, hatte. So erfährt man dann auch, dass sich die Hauptaktivität des Vulkans im Laufe der Jahre immer weiter nach Westen verschoben hat. Wenn das Wetter klar ist, kann man sogar bis aufs Festland oder bis nach Kalabrien sehen.

Rundreise durch Sizilien auf eigene Faust mit einem Mietauto
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