Mit einer Fernmitgliedschaft haben Sie die Möglichkeit, als Gastspieler auch auf anderen Golfplätzen Ihre Bälle zu versenken. Zusätzlich zur Mitgliedschaft ist dabei noch eine Platzgebühr zu entrichten, die sogenannte Greenfee. Dabei ist zu erwähnen, dass eine Golf Fernmitgliedschaft deutlich günstiger ist, als eine reguläre Mietgliedschaft in einem Golfclub.

Für wen macht eine Fernmitgliedschaft Sinn

Eine Fernmitgliedschaft hat durchaus seine Vorteile, auch wenn man einige Einschränkungen hinnehmen muss. Auf das Clubleben muss man als Fernmitglied verzichten, zudem ist Voraussetzung, dass Ihre Meldeadresse mindestens 150 Kilometer vom Golfplatz entfernt ist. Also für Golfliebhaber, die oft spielen und das Clubambiente lieben wohl nicht unbedingt das richtige! Für wen macht also eine Fernmitgliedschaft Sinn?:

  • für Golfeinsteiger, die reinschnuppern möchten
  • für Golfer, die nicht oft spielen, kann es eine günstiger Alternative zur Clubmitgliedschaft sein
  • für Golfer, die gern unterwegs sind und auf verschiedenen Plätzen spielen möchten

Ein Golfball liegt direkt vor dem Hole.
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Bei einer Golf Fernmitgliedschaft erhält man auch einen DGV Ausweis

Auch bei einer Fernmitgliedschaft werden Sie Mitglied des Deutschen Golf Verbandes. Der Ausweis bescheinigt Ihre Platzreife oder das Handicap. Die Prüfung kann dabei bei einem Golfclub Ihrer Wahl abgelegt werden. Mit Bezahlung der Greenfee können Sie viele Golfplätze bundesweit nutzen. Die Golf Fernmitgliedschaft inklusive dem DGV Ausweis öffnet Ihnen auch die Türen zu vielen Golfplätzen im Ausland.

Golf spielen ohne irgendeine Mitgliedschaft auf öffentlichen Golfplätzen

Eine weiter Alternative, bundesweit Golf zu spielen, sind öffentliche Golfplätze. Es ist dabei keinerlei Mitgliedschaft notwendig. Bei einem Großteil dieser öffentlichen Golfplätze gibt es keine Einschränkungen, also auch ohne Platzreife zu bespielen. Dabei kann quasi jeder spielen, auch ohne jeglicher Erfahrung. Dies ist eine gute Möglichkeit, mal reinzuschnuppern oder im Urlaub mal das Golfspiel zu probieren. Bei öffentlichen Golfplätzen ist nur die Greenfee zu bezahlen und los geht es.

Golfplatz mit mehreren Sandbunkern unter strahlenden Sonnenschein.
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Vor und Nachteile von öffentlichen Golfplätzen

Ein regulärer Golfplatz hat 18 Löcher. Bei den öffentlichen Golfplätzen sind es oft nur 6 oder 9. Zudem handelt sich es bei öffentlichen Golfplätzen oft um Kurzplätze. Die kurzen Bahnen sind vor allem für Einsteiger perfekt, da weite präzise Abschläge nicht realistisch sind und nicht so große Distanzen bewältigt werden müssen. Für geübte und leidenschaftliche Golfer sind solche Plätze nicht so interessant.

Die landschaftliche Gestaltung ist bei öffentlichen Golfplätzen bei Weitem nicht so Aufwendig gestaltet wie bei den Clubanlagen. Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Löcher sind bei den öffentlichen Golfplätzen eher selten.

Fazit
Für den Einstieg sind öffentliche Golfplätze oder eine Fernmitgliedschaft gut geeignet. Wer im Urlaub oder bei einem Tagesausflug mal in den Golfsport reinschnuppern möchte, sind die öffentlichen Golfplätze ganz ohne Einschränkungen perfekt. Wird Golf zu Ihrer Leidenschaft, dann werden Sie früher oder später über eine Mitgliedschaft nicht hinweg kommen. Die Fernmitgliedschaft wäre dabei eine günstiger Variante für jene, die nicht so oft spielen oder wenn gern auf verschiednen Plätzen gespielt wird.
Mit einer Golf Fernmitgliedschaft bundesweites Golferlebnis

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